Mas Igneus

Mas Igneus, Priorat

Kultweine aus Steillagen

Toni Albet und Yolanda Carazo Arxé

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1996 haben Josep-Maria Albet i Noya und Josep-Maria Pujol-Busquets gemeinsam mit Winzern der Region Priorat das Weingut Mas Igneus gegründet. Von Beginn weg wurden die Rebberge auf biologischen Anbau umgestellt. Mas Igneus hat damit Pionierarbeit im Priorat geleistet, dem heute einige weitere wichtige Güter gefolgt sind. Josep-Maria Albet i Noya ist bekannt geworden mit seinem eigenen erfolgreichen Weingut Albet i Noya im rund 100 km nördlich gelegenen Penedès. Josep-Maria Pujol ist Professor für Önologie und hat selbst ein kleineres Weingut im Norden von Barcelona in der kleinen Appellation Alta Alella.

Ab 2017 wird ein neues Kapitel auf dem Mas Igneus eingeschlagen. Toni Albet hat das Weingut übernommen und leitet es gemeinsam mit seiner Lebenspartnerin und Oenologin Yolanda Carazo Arxé. Wir sind glücklich von Anfang an bei diesem Neustart dabei zu sein. Aufgrund des enormen Wissens und Könnens von Toni und Yolanda werden wir hier noch viele schöne Überraschungen erleben. Eines der spannendsten Terroirs hat mit den beiden zwei herausragende Persönlichkeiten, die es auch in Zukunft würdigen.

Drei Cru-Lagen mit steilen Terrassen

Zum Weingut gehören die drei Cru-Lagen «Finca la Salanca» in Torroja, «Costers de l'Ermita» in Gratallops und «Finch Comellars» in Popoleda. Hauptsächlich wird Grenache und Carinena gepflanzt, dazu neueren Pflanzung mit Syrah, Cabernet Sauvignon und Merlot. Total sind es gut 11 Hektaren Reben. Die Steillagen von Mas Igneus erfordern viel aufwändige Handarbeit. Wenig Niederschläge von nur 350 mm pro Jahr, allgemein wenig Feuchtigkeit, hohe Temperaturen und gute Belüftung der Rebberge sind eine ideale Voraussetzung für hochwertigen biologischen Weinbau. In den trockenen Steillagen wird nur eine spontane Begrünung zugelassen, auf eine spezielle Begrünung wie in anderen Reblagen verzichtet man. Die Erträge pro Hektar sind schon so extrem tief und reichen von 1500-3000 kg pro Hektare.

Der Walfisch - Neue Kellerei

Der Bau des neuen Weinkellers im Jahr 2004 hat anfänglich zu Kontroversen geführt. Nicht allen hat die moderne Linienführung gefallen. Heute nennen sie die Einheimischen den Walfisch. Die Kellerei folgt modernsten Erkenntnissen in Ökologie und Önologie. So wurden möglichst viele Sonnenkollektoren integriert, die praktisch den gesamten Energiebedarf abdecken.
Damit die vielen kleinen Parzellen einzeln vinifiziert und ausgebaut werden können, hat man entsprechend viele kleine Tanks eingeplant. Der gesamte Prozess verläuft via Schwerkraft damit möglichst auf das Umpumpen verzichtet werden kann. So kann der Natur und Reife der einzelnen Parzellen entsprechend perfektes Traubengut separat und schonend gekeltert werden. Beste Voraussetzungen also für den Ausbau von besonders hochwertigen Weinen.

Önologin mit Erfahrung und Herzblut

Das Priorat liegt ziemlich abseits von urbanen Zentren. Ablenkung vom Alltag findet man erst in Tarragona, der «römischen» Stadt am Meer, die eine knapp Stunden entfernt ist. Es ist deshalb gar nicht einfach, Personal zu finden, dass vor Ort und notfalls rund um die Uhr tätig ist. Für Yolanda Carazo Arxé war es aber genau diese Abgeschiedenheit und dieses Einmalige Terroir, dass sie begeistert hat. Aufgewachsen ist sie in Barcelona. Sie hat acht Jahre bei Codorniu, einem der grössten Weinhersteller gearbeitet. Parallel dazu hat sie die Ausbildung als Önologin in Tarragona gemacht. Auf Qualitätsweingütern in Neuseeland und Californien hat sie das 'Winemaking' in Übersee kennen gelernt, bevor sie dann wieder in Katalonien bei Recardero biodynamische Cavas hergestellt hat. Bei Mas Igneus hat sie das riesige Potenzial der einmaligen Reblagen fasziniert.  

Ausbau von FA206, FA112 und Costers de l'Ermita

Nach der Gärung werden die Weine in fanzösischen Barriques ausgebaut:
FA206 heisst Fusta Allier (katalanisch für Holz aus Allier-Eiche), 2 ist das Alter der Barriques und 06 ist die Anzahl Monate des Ausbaus in den Barriques.
FA112 wird dementsprechend in neuem Holz während 12 Monaten ausgebaut.
Costers de l'Ermita stammt aus 70-jährigen Reben aus der prestigereichen Lage Ermita. Auch dieser Wein wird während einem Jahr in neuen Barriques ausgebaut.

Alle Weine werden ohne Schönung und nur leicht filtriert abgefüllt. Die Zusammenarbeit von Top-Önologen mit einheimischen Winzern führt zu Resultaten, die aufhorchen lassen. Die Weine zählen zu den absoluten Top-Crus und sind im Vergleich zu diesen auch noch zahlbar. Für uns sind es schlicht geniale Weine aus eine der spektakulärsten Weingegenden der Welt.

Bei amiata finden Sie die Top-Crus:

Mas Igneus, FA 206
Mas Igneus, FA 112
Mas Igneus, Costers de l'Ermita

Toni Albet & Yolanda Carazo
Zu Besuch bei Mas Igneus
Winterarbeiten im steilen Rebberg von Mas Igneus
Toni Albet ist stolz aus sein neues Weingut
Mas Igneus: Edle Crus in edler Verpackung
Die Önologin Yolanda Carazo & Toni Albet sind ein Dream-Team

Mas Igneus FA 206, FA 112 & Costers de l'Ermita